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Carl-Schmitt-Gesellschaft

 



Die Jahresgabe 2017 der Carl-Schmitt-Gesellschaft ist dem Gründungsmitglied Ernst Hüsmert gewidmet [.]

Ernst Hüsmert (12.4.1928 – 22.11.2017)

In den vier Jahrzehnten seines Reduit in Plettenberg hatte Carl Schmitt einen steten Helfer und Freund in Ernst Hüsmert. Die ersten Begegnungen mit dem jungen Ingenieur und Lyriker standen ab 1948 unter dem Stern des Dichters Theodor Däubler, für dessen Wort- und Reimkaskaden sich beide begeisterten. Rasch wurde Hüsmert, der schon früh eine ziemlich unabhängige Position in der Industrie hatte und über Auto und Büro verfügte, ein ständiger Begleiter des großen Plettenbergers. Seine jahrzehntelange Vertrautheit durch die ständigen Gespräche und das Eingebundensein in die Alltäglichkeiten im Schmittschen Hause machten Hüsmert zu einer begehrten Auskunftsperson, auf dessen präzise Angaben Verlass war.

Nach dem Tod von Carl Schmitt 1985 erschien über dessen letzte Lebensjahre ein dichter Bericht von Ernst Hüsmert, der mit den Jahren zu einem klassischen Text geworden ist, der die Halluzinationen und Wahnvorstellungen des Gelehrten rückblickend in dessen entscheidende Lebenssituationen einbettete. So war er auch prädestiniert für die Herausgeberschaft der ersten Briefwechsel und Tagebuchausgaben von Schmitt. Der Mitbegründer der Carl-Schmitt-Gesellschaft e.V. ist am 22. November 2017 im Alter von 89 Jahren in seiner sauerländischen Heimat verstorben.

Jahresgabe 2017 der Carl-Schmitt-Gesellschaft: Ernst Hüsmert über Carl Schmitt. Herscheider Erinnerungen [.] 

Foto: Reinhard Mehring 2007

Ernst Hüsmert am Grab von Carl Schmitt (Hohe Auflösung) [jpg-CMYK]



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