Logo Carl-Schmitt-Förderverein

Carl-Schmitt-Gesellschaft

 





Die Geburtsurkunde von Carl Schmitt:
Zur eindeutigen Schreibweise des Vornamens von Carl Schmitt

Scan der Urkunde (Beglaubigte Kopie von 1913/14) [pdf]

Scan der Urkunde (14. Juli 1888) [jpg]

Die Geburtsurkunde Carl Schmitt belegt, dass die verbreitete Auffassung, sein korrekter Vorname sei Karl, falsch ist. Da die Internet-Enzyklopädie Wikipedia ihren Artikel zu Carl Schmitt mit dem Satz beginnt, „Carl Schmitt (eigentlich Karl Schmitt…)“, hat sich diese Behauptung der Fehlschreibung ubiquitär verbreitet. Als Quelle wird angegeben eine Rezension der Tagebücher Schmitts von dem Konstanzer Arbeits- und Zivilrechtler Bernd Rüthers (Zeitschrift der Savigny-Stiftung für Rechtsgeschichte, Germanistische Abtlg., Band 124 (2007), S. 731), nach dessen Aussage Schmitt durch die Neuschreibung des Vornamens mit C seine persönliche Bedeutung nach außen habe steigern wollen.

Dass vielfach in offiziellen wie privaten Schreiben, Zitatnachweisen oder Bibliothekskatalogen aus Carl „Karl Schmitt“ wurde, ist oft bemerkt worden. Sogar offizielle Urkunden haben diese Fehlschreibung übernommen, was etwa die im Nachlass vorhandene Verleihungsurkunde für das bayerische König-Ludwig-Kreuz für Heimatverdienste von 1916 zeigt, oder das Besitz-Zeugnis für das Preußische Eiserne Kreuz 2. Klasse von 1920 und die Urkunde für das silberne Treudienst-Ehrenzeichen in Anerkennung für 25jährige treue Dienste von 1938. Schmitt selbst hat dagegen in allen bekannten Briefen, Druckwerken oder anderen Materialien niemals anders als mit seinem Vornamen Carl unterschrieben bzw. den Vornamen drucken lassen.



zurück


(c)opyright: Carl-Schmitt-Gesellschaft, last update: 06.03.2012 - 21:03 Impressum